Montag, 25. Oktober 2010

Globalised - finally!

Endlich, endlich, endlich - nach zwei Monaten und meiner Rückkehr aus Nepal haben wir INTERNET. Das macht vieles leichter. Sehen könnt ihr das zuallererst am neuen Blogdesign. Ich hab mich mal wieder ein bisschen an Photoshop verspielt;-) Der Header ist etwas überladen geraden - aber hey, das passt zu Indien wie die Faust aufs Auge. Problem nahin hai - It's no problem. In den nächsten Tagen werde ich schrittweise mein Nepaltagebuch nebst Bildern hochladen. Freut euch auf einen ausführlichen, mitreißenden Reisebericht (ich hoffe mal, ich versprech da nicht zu viel;-) 

Ansonsten haben für mich fast alle Kurse begonnen, aus finanztechnischen Gründen erwartet mich ein ruhiger, fleißiger November, in dem ich hoffe, so etwas wie ein Gefühl des Heimischseins in Delhi zu etnwickeln. Bis jetzt war das alles zu sehr eine turbulente Achterbahnfahrt, die mir kaum Zeit ließ meine Gedanken zu ordnen. Ständig werde ich gefragt, wie mir Indien, wie mir Delhi gefällt, und wenn ich ganz ehrlich bin muss ich sagen: I don't know! Ich hatte schlicht keine Zeit, mir darüber groß den Kopf zu zerbrechen. Bis jetzt wars ne geile Zeit aus tausenderlei Gründen, aber ob ich mein Herz an diese Stadt, dieses Land verliere, das kann ich erst wissen, wenn ich tiefer eingetaucht bin. Mein Gefühl sagt mir dennoch, dass die Chancen dafür nicht schlecht stehen. Die meisten sagen, man könne Indien nur lieben UND hassen, je nach Tag, Laune, Begegebenheit. Es sind die Spannungen, die Gegensätze, die leuchtenden Farben und der graue Smog und Dreck, das ständige stundenlange Warten und die unfassbare Ungeduld der Inder, die glühende Sonne und der sintflutartige Monsun, die Spiritualität und die Geldgeilheit, brachiales Feilschen um alles und Offenherzigkeit, luxuriöse Shopping Malls und schäbige Thalirestaurants, die höchsten Berge und die schönsten Strände (und dazwischen die Tiger im Dschungel)....Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, und ihr merkt sicher, dass da nicht ohne Grund ein beträchtliches Maß an Faszination durchschlägt bei mir. Und so viel ist auf jeden Fall wahr: Dieses Land hat mir den Kopf verdreht, mich von oben gepackt und durchgeschüttelt, mir keine Ruhe gegönnt und kaum Schlaf gelassen. Is it love? 

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